Krise in Polen: EU-Globalisten und Patrioten ringen um die bewaffneten Kräfte

Im eskalierenden Machtkampf um das polnische Verfassungsgericht ringen die Regierung unter Donald Tusk und konservative Kreise um den Rückhalt von Polizei und Militär, während Vorwürfe über die politische Instrumentalisierung von Sicherheitskräften laut werden.

Gründe des EU-Putsches

Das Ziel ist, nach Ungarn auch Polen der EU-Bürokratie zu unterwerfen. Konkret sollen drei Dinge durchgesetzt werden: Erstens soll Polen seine Grenzen für die Massenmigration öffnen. Zweitens will man den Euro einführen, um die Kontrolle über die polnische Ökonomie und drittens die großen polnischen Goldreserven zu erlangen.

Wir haben bereits analysiert: Wenn sich die politischen Kräfte nicht auf Neuwahlen einigen, woran die Globalisten kein Interesse haben, wird die Kontrolle über die bewaffnete Macht den Konflikt entscheiden.

Wir haben die Frage gestellt: Werden die Polizisten und Soldaten den Anweisungen von Tusk oder Nawrocky Folge leisten? Dazu gibt es bereits einige aufschlussreiche Informationen.

Anweisung zum Einsatz von Maschinenpistolen

Die Regierung von Tusk hat für ihren Verfassungsputsch das Gebäude des Verfassungsgerichts unter Kontrolle der Bereitschaftspolizei gebracht. Dabei wurde die Polizei angewiesen, sich gegen die erwarteten Gegendemonstranten mit „Maschinenpistolen, Waffenkoffern, Kevlarhelmen, schusssicheren Westen, Warnwesten“ sowie „Glattlaufwaffen“ auszustatten.

Das von Oberpolizeidirektor Tomasz Michulka unterzeichnete Schreiben richtet sich an sämtliche Polizeikommandeure und gilt „angesichts der operativen Lage im Land“ erstmal bis 8. November. Es wurde offenbar von kritischen Polizisten durchgestochen und bereits am Samstag veröffentlicht (die Details befinden sich hier).

Am Sonntag wurde die Echtheit der Weisung schließlich vom Hauptquartier der Polizei bestätigt. Man versuchte den Inhalt zu bagatellisieren, indem man von der Abwehr einer diffusen Sabotage sprach.

Armee verweigert sich den Globalisten

Die polnische Armee hat am Samstag den Präsidenten vor einem Versuch der Regierung geschützt, ihn zu isolieren. Der bekannte Publizist Stanisław Janecki hat diese Informationen nicht als Redner bei einer Demonstration vor dem Verfassungsgericht verkündet, sondern so in einer Fernsehsendung (auf dem Sender wPolsce24) geäußert und in Artikeln auf verwandten Portalen (wPolityce.pl).

Janecki erklärte, dass, als die Präsidenten-Sonderflugmaschine mit Präsident Karol Nawrocki von der abgesagten Reise nach Senegal zurück nach Polen flog, es nach seinen Informationen einen Plan oder eine Überlegung seitens der Regierungsstrukturen gab, der Maschine die Landung auf dem Militärflughafen im Bezirk Warschau-Okęcie zu verweigern und sie auf einen anderen Flughafen (nach Breslau oder Krakau) umzuleiten. Das Ziel war, den Präsidenten in dem Moment vom Geschehen in Warschau abzuschneiden, als die Konfrontation um das Verfassungsgericht tobte.

Janecki behauptete, dass dieser Versuch dank der Haltung der Armee scheiterte, die den militärischen Teil des Flughafens verwaltet und sich weigerte, den Plänen der globalistische EU-hörigen Regierung nachzugeben. Die polnische Armee blieb also der polnischen Verfassung treu.

Deutsche Polizisten in Polen?

Gleichzeitig gab es auf Social Media einige Spekulationen über die Identität der Spezialpolizisten vor dem Gebäude. Ein patriotischer Aktivist berichtet, dass die Uniformierten oder zumindest einige von ihnen nicht Polnisch konnten. Andere Kommentare spekulieren über die Ausrüstung. Helme polnischer Polizisten seien stets olivgrün, schwarz oder marineblau. Wieso haben die Polizisten vor dem Verfassungsgerichtshof dann weiße Helme?

Spekuliert wird darüber, dass es sich gar nicht um Polen, sondern Polizisten aus anderen Ländern handle. Das ist aus der Ferne unüberprüfbar, scheint aber doch unrealistisch. Aber auch Max Otte in Deutschland hat das übernommen und schreibt:

„Wenn es sich herausstellt, dass die Polizisten, die das polnische Verfassungsgericht abriegelten, ohne Dienstnummern zu tragen und die offensichtlich kein Polnisch konnten, aus Deutschland waren, ist das noch perfider, als ich zunächst dachte: Zum einen wäre es offener widerrechtlicher EU-Terrorismus gegen eine souveräne Nation und Unterstützung eines Staatstreichs.
Zum anderen würde es die nur mühsam verschütteten Gräben zwischen Polen und Deutschland wieder aufreißen und erneut Zwietracht zwischen beiden Nationen säen. Ganz im Sinne der menschenverachtenden supranationalen EU.“

Unklare Stimmung in der Polizei

Die Spezialpolizei hat offenbar die Befehle der Regierung befolgt und die Kontrolle über die Zugänge zum Verfassungsgericht übernommen. Bogdan Święczkowski, der legitime Präsident des Verfassungsgerichtshofs, den die EU-Putschisten loswerden wollen, sagte im Fernsehen, dass nicht nur die Befehlsgeber des Staatsstreiches, sondern auch die Polizeibeamten, die solchen Befehlen folgen, mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Jedenfalls dürfte es viele polnische Polizisten geben, die selbst mit dem nationalkonservativen Lager sympathisieren und keineswegs einem Putsch der EU-Globalisten dienen wollen. Polnische Polizeibeamte beginnen angeblich in großer Zahl, sich den Anweisungen der Regierung Tusk zu widersetzen.

Eine Polizeigewerkschaft wirft der Regierung vor, die Polizei für politische Zwecke zu instrumentalisieren, und stellt sich gegen das Vorgehen der Machthaber. Ihr aufschlussreiches Schreiben befindet sich hier:

Polish police union breaks ranks: "No officer wants to become part of political games"

The "Policyjna Solidarność" police union has sent an open letter to Police Commander-in-Chief Gen. Marek Boroń, demanding he publicly explain the police's role at the Constitutional Court.

Quelle

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